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10 Fragen aus Privatkunden-Sicht an....

Walter Fortmühler, Gründer und Inhaber der Fortmühler-Group


Herr Fortmühler, im Fernsehen fliegen ja immer die Fetzen, sobald Detektive ermitteln. Da wird geschlägert, Autos werden ramponiert, die Hand ist schnell am Schießeisen – sieht so tatsächlich das Leben eine Privatdetektivs aus?

F: Ganz sicher nicht! In unserem Beruf ist Diskretion das Allerwichtigste. Und ganz sicher ballert keiner meiner Mitarbeiter herum. Das sind Rambo-Klischees, mit denen wir immer wieder zu kämpfen haben. Die Arbeit eines Privatdetektivs ist bei weitem nicht so actionreich wie im Fernsehen. Manchmal warten wir 12, 13, 14 Stunden vor einem Haus, nur um ein entscheidendes Foto zu machen. Da braucht man viel Ausdauer. Unsere Kunden brauchen die Sicherheit, dass man von unserer Arbeit nichts merkt, dass wir still, leise und unauffällig arbeiten.

Sie sind seit 16 Jahren im Geschäft.
Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen guten Detektiv aus?


F: Dass er mindestens zur Hälfte auch Psychologe ist. Wir stellen uns auf jeden Mandanten individuell ein. Wie können wir am besten helfen? Was braucht der Kunde? Wie können wir das Gewünschte für ihn umsetzen? Da heißt es erst einmal genau zuhören. Dann entwickeln wir ein genau abgestimmtes, fallbezogenes Vorgehen. Für die dann anschließende Arbeit braucht ein Privatdetektiv Geduld, gute Nerven, Ausdauer und Jagdinstinkt. Wir lassen nie locker, wenn wir erst einmal die Ermittlungen für einen Mandanten aufgenommen haben. Sollte es Ungereimtheiten geben, decken wir diese auf.

Vielen Menschen ist es peinlich, zu einem Privatdetektiv zu gehen. Was, wenn der Verdacht nicht stimmt, den man im Kopf hatte? Was, wenn ich mich getäuscht habe? Und dann erst schon mal so intime Details aus einer Beziehung, aus einer Familie preisgeben zu müssen?

F: Da erzähle ich Ihnen ein Beispiel dazu. Wir hatten einmal eine Kundin, die völlig aufgelöst zu uns kam, weil Sie den Verdacht hatte, dass ihr Sohn Drogen nimmt. Wir haben ihn überwacht und festgestellt: die Mutter hatte Recht. Der Sohn war drogenabhängig. Durch unsere Ermittlung flog der Sohn auf, kam in ein Entzugsprogramm und ist heute weg von dem Gift. Natürlich war es der Mutter peinlich, uns ihren Verdacht zu erzählen. Aber heute ist sie heilfroh. Ohne unsere Arbeit wäre ihr Kind vielleicht an den Drogen gestorben. Was ich mit diesem Beispiel sagen will: kommen Sie lieber zu uns und lassen Sie uns die Wahrheit herausfinden, dann haben Sie wenigstens die Gewissheit und müssen sich nicht mehr quälen. Das ist wesentlich besser und nervenschonender, als immer Zweifel und Verdachtsmomente haben zu müssen.

Kann ich Ihnen bedenkenlos Informationen über meine Familie, Beziehung etc. geben?

F: Diskretion ist bei und das oberste Gebot! Wir wären nicht so angesehen in unserer Branche, wenn wir nicht peinlichst genau darauf achten würden, dass unser Haus absolut verschwiegen ist! Im Ernst: diskretes Arbeiten ist für uns die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Wir könnten sofort einpacken und zusperren, wenn wir die Informationen unserer Mandanten nicht mit der allergrößten Vorsicht und Verschwiegenheit behandeln würden.

Viele denken ja, Privatdetektive sind nur was für Promis – stimmt das?

F: Nein. Wir arbeiten zwar auch für Prominente, allerdings mehr im Bereich Chauffeur-Service. Unsere Kunden kommen aber aus allen Bereichen. Man muss auch kein Millionär sein, um uns zu engagieren.

Gutes Stichwort: Was kostet denn ein Privatdetektiv?


F: Das kann man so nicht beantworten. Da kommen mehrere Faktoren zusammen. Was sollen wir für Sie tun? Wie lange? Und mit welchen Mitteln? Bei uns funktioniert das so: der Kunde kommt zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch, dabei erarbeiten wir einen Kostenvoranschlag und besprechen dann unser Angebot. Aber eines kann ich immer garantieren: zu den vereinbarten Kosten kommen keine weiteren Zuschläge. Nicht für Feiertagsarbeit oder Überstunden oder sonst etwas.

Manch einer denkt ja, ich fahr jetzt selbst mal ein bisschen hinterher und schau mal, was ich selber herausfinden kann?

F: Das ist gleich aus mehreren Gründen absolut gefährlich. Erst einmal: wenn Sie kein Profi sind, dann werden Sie mit ziemlicher Sicherheit erwischt oder fallen auf. Dann ist Ihr Opfer gewarnt und wird sich dementsprechend verhalten. Auf jeden Fall bringen Sie sich aber auch selbst in Gefahr. Meine Mitarbeiter sind bestens ausgebildet und wissen auch, wie sie sich in Krisensituationen verhalten müssen. Als Laie ist man da schnell überfordert. Und meist ja auch emotional in den Fall verstrickt. Also: lieber gleich zu uns, bevor da noch ein Unglück passiert!

Wenn es zum Schlimmsten kommt und ich muss vor Gericht ziehen – werden Ihre Ermittlungsergebnisse anerkannt?

F: Aber ja! Sie bekommen von uns eine vollständige, sorgfältig angelegte Dokumentation unserer Ermittlungen, die von jedem Gericht anerkannt wird.

Erstattet das Gericht denn auch Kosten, wenn ich den Prozess gewinne?

F: Unter bestimmten Voraussetzungen: ja. Da gibt es einen eigenen Paragraphen, den § 91 in der Zivilprozessordnung, der die Erstattungsfähigkeit regelt.

Zum Schluss, Herr Fortmühler, noch eine Frage: wenn Sie auf ihr langes und sehr abwechslungsreiches Berufsleben zurückblicken – was war Ihr größter Erfolg?

F: Für jeden Kunden der bei uns anruft, ist seine Angelegenheit sein größtes Problem. Jede Aufgabe wird dann von uns professionell bearbeitet und das Ergebnis ist: Das kann ich gar nicht sagen. Jedes mal, wenn wir jemandem helfen können, wenn sich für einen Kunden ein Problem klärt, eine Sorge erledigt, dann ist das ein super Gefühl. Und das motiviert uns auch, an den nächsten Fall mit demselben Elan heranzugehen.

Herr Fortmühler, herzlichen Dank für das Gespräch.

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